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“Hier ist es, wo das Licht der Azoren vielleicht die Vollkommenheit erreicht. Nichts lenkt es ab – allein der gleiche Ton im weiten Feld aus der gleichen Farbe bestehend, variiert bis in die Unendlichkeit in zarten Nuancen (...) Es gibt eine neue Schönheit, die es zu finden gilt – aber einst gefunden, lässt sie uns nie mehr los...”
Raul Brandão, “Die unbekannten Inseln”

Azoren

Im Herzen des Nord-Atlantiks, nur zwei Stunden vom europäischen Kontinent entfernt, liegen die neun Inseln, die dieses Archipel bilden. Die Azoren-Inseln erstrecken sich über ein großes Gebiet im atlantischen Ozean und sind mit einer reichen und einzigartigen Artenvielfalt ausgestattet. In diesen Gewässern kommen ungefähr 27 Wahl- und Delfinarten vor, fünf Schildkrötenarten und über 600 Fischarten, einschlieβlich groβer Schulen von pelagischen Fischen, Mantarochen und Braunen Zackenbärschen.
All dies kombiniert mit der Schönheit des klaren Wassers mit seinen einzigartigen Farbtönen und milden Temperaturen machen die Azoren zum europäischen Paradies im Atlantik.
Die Inselgruppe der Azoren ist in drei Gruppen unterteilt: Die Ostgruppe bilden die Inseln São Miguel und Santa Maria, die Zentralgruppe besteht aus den Inseln Terceira, Graciosa, São Jorge, Pico und Faial, und die Westgruppe umfasst die Inseln Flores und Corvo.

Anreise

Die Flugverbindungen zwischen Europa und dem Azoren-Archipel, sowie zwischen den Inseln, werden von den portguiesischen Fluggesellschaften TAP und SATA angeboten.
Dieser Dienst steht das ganze Jahr über zur Verfügung, wobei es im Sommer eine gröβere Anzahl an Flugverbindungen und Diensten gibt. Die Schiffsverbindungen zwischen den Inseln werden von den Unternehmen Atlanticoline und Transmaçor garantiert.

Wissenswertes

Sprache
Die offizielle Landessprache auf den Azoren ist Portugiesisch. Gelegentlich findet man jemanden der Englisch und Französich spricht. Für die Portugiesen ist Spanisch und Italienisch einfacher zu verstehen.

Autofahren
Um in den Azoren Auto zu fahren, muss man einen Führerschein, einen Personalausweis, den Fahrzeugschein besitzen und eine Haftpflichtversicherung haben.

Währung, Banken und Wechselkurs
Die Landeswährung in den Azoren ist der EURO, einheitliche Währung der Europäischen Union. Das Geld kann in Banken, die an Werktagen von 8h30 bis 15h00 geöffnet sind, oder an Geldautomaten (MB - Multibanco) mit 24h-Betrieb gewechselt werden. Die meist benutzten Kreditkarten sind: VISA und VISA ELECTRON, AMERICAN EXPRESS, MASTERCARD und MAESTRO.

Zeitzone
Die Azoren richten sich nach der Greenwich Meantime Zeitzone (-1), also 1 Stunde weniger als auf dem portugiesischen Festland.

Telefongespräche
Die Landesvorwahl nummer für Portugal ist 351. Um von Portugal aus ein Gespräch herzustellen, muss man die internationale Vorwahlnummer (00), die Landesvorwahl (351) nummer und dann die entsprechende Telefonnummer wählen.

Pico

Pico
© Jaime de Brum
Pico ist die zweitgröβte Insel des Azoren-Archipels.
Hier befindet sich der höchste Punkt Portugals, der Berg Pico, mit einer Höhe von 2351 m. Die Insel hat eine Fläche von 447 km2, eine Länge von 42 km und eine maximale Breite von 15,2 km. Mehr
Mit knapp mehr als 14 Tausend Menschen (laut dem Nationalen Institut für Statistik – Zensus 2011), ist Pico eine einzigartige Insel aufgrund ihrer natürlichen Schönheit sowohl an Land (wie z.B. den Höhlen, den Kraterseen, den Wanderwegen, den natürlichen Schwimmbecken, und noch vieles mehr), als auch im Meer, das mit seinen wundervollen Begegnungen mit Delfinen und Walen Bootsausflüge zu einem unvergesslichen Abenteuer macht.
Es ist nicht bekannt, in welchem Jahr die Insel entdeckt wurde, jedoch wurde sie kurz vor dem Jahr 1460 bevölkert. Laut Mehrheit der Register, sollen die ersten Siedler, die sich hier niedergelassen haben und in der Bucht vom „Castelete“ ihr Lager aufgeschlagen haben (dort wo sich heute Lajes befindet), Portugiesen aus dem Norden Portugals gewesen sein.
Die erste Ortschaft der Insel Pico gegründet im Jahr 1500 ist Vila das Lajes gefolgt von Vila de São Roque, gegründet im Jahr 1542. Die Lebensgrundlage der Bevölkerung lag im Anbau von Weizen, von Pastell (einer Pflanze für die Produktion von Farbstoff, die nach Flandern exportiert wurde) und im Weinanbau.
Von Anfang an hat sich die Insel Pico als ein wichtiger Handelsplatz etabliert, dank seinem Hafen, der die Verbindungen mit der Insel Faial herstellt und von wo aus der Aussenhandel stattfand. Die Insel hat sich inzwischen in der Weinerzeugung einen Namen gemacht. Pico ist der Wohnsitz vieler Winzer und hat bereits früher Wein erzeugt.
Das Land wurde zu Obstgärten und Weinbergen umgewandelt. Von hier kommt z.B. der bekannte „Verdelho do Pico“, der zwei Jahrhunderte lang internationalen Ruhm erlangte und von unterschiedlichen Ländern wie Russland, England oder den Vereinigten Staaten sehr geschätzt wird.
Bemerkenswert ist die Anwesenheit der amerikanischen Walfänger in den Gewässern der Azoren Ende des 18. Jahrhunderts, die eine neue Tätigkeit auf der Insel einführten. Dieser Teil der Geschichte wird umfassend in verschiedenen Museen der Insel Pico dargestellt: im Walfänger-Museum in Lajes do Pico und im Museum der Walfangindustrie in São Roque do Pico.

Regionale Gastronomie

Gastronomie - die Kunst Köstlichkeiten zu kreiiren, um Freude beim Essen zu bereiten. In diesem Landkreis ist sie reich und vielfältig, sei es in der Zubereitung von Speisen oder typischen Süβwaren oder in der Qualität der traditionellen Weine.
Frischer Fisch, gutes Rindfleisch, hervorragender Käse und Meeresfrüchte sind das Rohmaterial für die Zubereitung von köstlichen Mahlzeiten. Zu empfehlen sind auch die berühmte Fischsuppe „caldo de peixe“, „linguiça“ (Räucherwürste), „torresmos“ (Schweinefleischgericht) mit Yams, „molha de carne“ (Rindfleischgericht) und den „polvo guisado“ in Wein geschmorter Tintenfisch.
Der Pico-Käse als Vorspeise oder Dessert, begleitet von „bolo de milho“ (Maisbrot) oder hausgemachtem Brot, dazu ein Aperitifwein, rote oder weisse Tafelweine und den „vinho de cheiro“ sind empfehlenswert.
Süβspeisen wie „arroz doce“ (Milchreis), „massa sovada“, „bolo de véspera“ oder „rosquilhas do Espírito Santo“ sind typische Spezialitäten von der Insel , die man unbedingt probieren sollte.

Sehenswertes

Im Landkreis Lajes do Pico waren die Bauern auch Seeleute.
Die Geschichte dieses Bezirkes ist vom Walfang untrennbar. Andererseits wurden auch hier Wein hergestellt und verschiedene Sorten Obst vermarktet.
Die Notwendigkeit, die grossen Familien zu ernähren, zwang die Einwohner von Lajes, täglich das Land zu pflügen. Dabei behielten sie jedoch immer das Meer im Auge. Sie warteten auf das Warnsignal für „Wahl in Sicht!“. Sobald sie den Feuerwerkskörper knallen hörten, machten sich die Bauern, Maurer und Schmiede auf den Weg zum Meer. Während sie auf Feldwegen und entlang der Steinmauern rannten, packten sie ihren Reiseproviant.
Das Erbe des Walfangs ist hier immer noch sichtbar, und zwar hauptsächlich in den Museen von Pico: im Museu dos Baleeiros (Walfängermuseum) in Lajes, dass sich in einem früheren Bootshaus befindet und dessen Sammlung Folgendes beinhaltet: Werkzeuge und Arbeitsgeräte; eine Schmiedewerkstatt, ein Walfängerboot und andere Ausstellungsstücke, die im Zusammenhang mit dem Walfang stehen.
Das Museum der Walfangindustrie in São Roque do Pico befindet sich in der früheren Walverarbeitungsfabrik und stand von 1946 bis 1984 in Betrieb. 1994 wurde es als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heutzutage gilt es als eines der besten industriellen Museen dieses Genres. Es beinhaltet Kessel, Öfen, Maschinen und andere Utensilien, die für die Walverarbeitung gebraucht wurden.
Im Gebäude der früheren Fabrik (SIBIL) befindet sich das Centro de Artes e Ciências do Mar (Zentrum für Kunst und Meereswissenschaften) in Lajes do Pico, das im Jahr 2007 instandgesetzt wurde. Hier hat man die Möglichkeit, Erinnerungen an die Walfangindustrie sowie Maschinen aus der Zeit des Walfangs und Multimediavorführungen über die Biologie und Ökologie der Cetaceen (Meeressäugetiere) anzusehen.
Das Multimedia-Zentrum in São Roque do Pico wurde im Jahr 2003 restauriert. Es befindet sich im früheren Bootshaus, dem Besitz der „Walverarbeitungs-Industrie GmbH“. Darin ist ein Teil der Sammlung der Walfangindustrie zu sehen: ein Motorboot (hängend) in seiner ursprünglichen Form sowie alle seine Utensilien; ein Unterkieferknochen des größten Säugetiers, das in São Roque gefangen wurde und 23 aus Kaffee gemalte Gesichter von einigen Arbeitern der „Walverarbeitungs-Industrie GmbH“.
Zum Thema Weinherstellung verfügt das Museum von Pico über ein Weinmuseum (Museu do vinho) in Madelena Pico. Dieses befindet sich im ehemaligen Karmeliter-Kloster „Convento de Carmelitas“, das im 17. und 18. Jahrhundert erbaut wurde. In diesem Gebäude ist eine Dauerausstellung über den Weinanbau-Zyklus, eine kleine Vinothek und ein Weinkeller untergebracht; im Garten befinden sich hundertjährige Drachenbäume (Dracaena draco).
Noch im Bezug zur Weinherstellung, kann man den „Centro de Interpretação da Paisagem da Cultura da Vinha da Ilha do Pico“ (Interpretations-Zentrum der Weinberg Kultur Landschaft der Insel Pico) besuchen. Dieser befindet sich mitten im Lajido von Santa Luzia und ist der Ausgangspunkt für das Verständnis des wertvollen Kulturerbes, das im Jahr 2004 als Unesco-Weltkulturerbe eingestuft wurde. Im Gefäude befindet sich eine Dauerausstellung und eine Projektion, sowohl auch eine geführte Tour, ein interaktiver Kiosk und ein Weinprobebereich.
Das Berghaus (Casa da Montanha) gibt Ihnen Informationen über die Geologie, Biologie, Geschichte, das Klima und einen Überblick über den rechtlichen Rahmen des Naturparks vom Berg Pico.
Alle Aufstiege werden durch die obligatorische Eintragung der Wanderer am Anfang und am Ende jedes Aufstiegs und durch das GPS –Ortungssystem kontrolliert.
Das Berghaus (Casa da montanha) verfügt über eine Bar mit Panoramablick, einen kleinen Laden, Ticketschalter, ein WC, ein Behinderten-WC, einen Parkplatz,einen Geldautomaten und ein Auditorium für Filmprojektionen.
Walfängermuseum
Rua dos Baleeiros n.º 13
Lajes do Pico
museus.azores.gov.pt

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 13.30 bis 17 Uhr
Montags geschlossen
Museum der Walfangindustrie
Rua do Poço
São Roque do Pico
museus.azores.gov.pt

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag, von 9 bis 12.30 Uhr
Montags geschlossen
Zentrum für Kunst und Meereswissenschaften
Rua do Castelo
Ribeira do Meio – Lajes

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag von 10 bis 19 Uhr
Samstag und Sontag von 9 bis 12.30 Uhr
Montags geschlossen
Multimedia-Zentrum
Rua do Cais do Pico
São Roque do Pico

Öffnungszeiten:
Im Sommer:
Montag – Freitag von 9 bis 12.30Uhr / 13.30 bis 18.00 Uhr

Im Winter:
Montag – Freitag von 9 bis 12.30 Uhr / 13.30 bis 18 Uhr
Samstags, Sonntags und an Feiertagen geschlossen
Weinmuseum
Rua do Carmo
Madalena do Pico

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag von 9 bis 12.30Uhr / 13.30 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 9 bis 12.30 Uhr
Montags geschlossen
Interpretations-Zentrum der Weinberg Kultur Landschaft der Insel Pico
Lajido de Santa Luzia
São Roque do Pico

Öffnungszeiten:
Im Winter:
Dienstag – Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr
Sonntags, Montags und an Feiertagen geschlossen

Im Sommer:
Täglich von 10 bis 18 Uhr
Berghaus
Das Berghaus befindet sich am Bergfuβ auf 1100 m Höhe

Öffnungszeiten:
Oktober bis April
Samstag und Sonntag von 8.30 bis 18.30 Uhr
Montags und Freitags geschlossen

Mai bis September
Täglich von 8 bis 20 Uhr

Juni bis September
Täglich 24 Stunden
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