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Artenführer



Blauwal - Balaenoptera musculus
Der Blauwal (Balaenoptera musculus) ist der gröβte aller Wale, aber auch das gröβte Säugetier auf Erden überhaupt. Die Weibchen können bis zu 33,3 m lang in der südlichen Hemisphäre, und bis zu 29,8 m in der nördlichen Hemisphäre werden, während erwachsene Männchen im Durchschnitt 1,5m bis 3m kürzer sind. Bezüglich des Gewichts, nur die groβen in der südlichen Hemisphäre lebenden Weibchen, können 180t wiegen. Die anderen Blauwale wiegen zwischen 80 und 150t.
Neugeborene sind zwischen 6 und 7 m lang und wiegen 2 bis 4t.
Er hat eine blaue graue Hautfärbung mit vielen weissen oder gräulichen Flecken. Die Finne ist winzig und am vorderen Körpertel platziert.
Beim auftauchen sind die oberseite des Kopfes und das paarige Blasloch sichtbar. Für diese Tiere ist es üblich alleine, maximal paarweise oder zu dritt weiterzuziehen.
Im Wasser, erkennt man Blauwale an ihren Blas, der 9 bis 12m hoch sein kann. Bei Tauchgängen, heben sie manchmal ihre Fluke. Die grösse und der eindrucksvolle Blas eines Blauwals ist einer der besten Sichtungen die man haben kann.
In den Azoren kann man Blauwale von den Monaten April bis Juni beobachten.


Finnwal - Balaenoptera physalus
Der Finnwal (Balaenoptera physalus) ist der zweitgrösste Wal, nach dem Blauwal. Die ausgewachsenen Weibchen können, in der nördlichen Halbkugel, bis zu 24 m lang werden und in der südlichen, bis zu 27 m. Im Gegensatz zu den männlichen Tieren, die in der Regel bis zu zwei Metern kleiner sind und zwischen 30 und 81T wiegen.
Neugeborene sind zwischen 6 und 7m lang und wiegen zirka 2t.
Der Körper ist sehr lang und die Haut entweder dunkel silbergrau-blau auf der Rückenseite und den Flippern, während die Bauchseite hell ist. Wenn der Finnwal auftaucht ist es nicht möglich den Blasloch und die Finne gleichzeitig zu sehen. Bei einem Tiefgang sieht man die Fluke nicht, obwohl er seinen Schwanzstiel beugt.
Finnwale erkennt man deren asymmetrische Färbung am Kopf. Während die rechte Unterkieferseite weiβ ist, ist der Rest des Kopfes dunkelgrau gefärbt.
In der Regel werden sie alleine, paarweise oder in Gruppen von 3 bis 7 Tieren gesichtet.
In den Azoren können Finnwale in den Monaten April bis Juni beobachtet werden.


Seiwal - Balaenoptera borealis
Der ausgewachsene männliche Seiwal (Balaenoptera borealis) ist zwischen 12 und 18m Lang und wiegt zwischen 15 und 30t. Die Weibchen sind in der Regel leicht grösser.
Neugeborene sind zwischen 4,5 und 5m Lang und wiegen zirka 1t.
Diese Tiere haben einen sehr langen Körper, der auf der Rückenseite dunkel grau-blau gefärbt ist, während die Bauchseite hell ist. Seine Finne ist höher und weiter vorn platziert als bei den anderen Furchenwalen.
Bei tiefen Tauchgängen erhebt er weder seine Fluke noch beugt er den Schwanzstiel.
Im Wasser erkennt man den Seiwal an seinen vertikalen Blas, der bis zu 3m hoch sein kann und an seiner hohen und sichelförmigen Finne. Beim auftauchen ist das Blasloch und die Finne gleichzeitig sichtbar.
Diese Walart bildet Gruppen von 2 bis 5 Tieren, wobei sie, für Nahrungszwecken, in Gruppen mit bis zu 30 Tieren gesichtet werden können.
Aus Nahrungszwecken ist es üblich während des Frühlings und des Sommers Seiwale, zusammen mit Delfinen anzutreffen, die sich von Kleinfisch-Schwärmen ernähren.


Buckelwal - Megaptera novaeangliae
Die Buckelwalweibchen (Megaptera novaengliae) sind zwischen 16 und 18m lang, während die Männchen wenig kleiner sind. Je nach Gröβe der Buckelwale kann das Gewicht von 24 bis 40t gehen.
Neugeborene sind 4,5m lang;
Der Buckelwal ist der Wal, der am leichtesten zu erkennen ist. Seine Flipper, die bis zu einem Drittel seiner Körperlänge ausmachenkönnen, sind nicht zu übersehen. Seinen mit eingekrusteten Beulen und Seepocken übersähter Kopf ist unverwechselbar.
Seine Oberseite ist dunkel schwarz bläulich gefärbt, während die Bauchseite hell oder dunkel sein kann.
Beim Tiefgang beugen diese Wale ihren Rücken und erheben komplett ihre Fluke aus dem Wasser. Buckelwale zeigen sich gerne, sind neugierig gegenüber den Booten und sehr aktiv.
In den Azoren werden Buckelwale generell in kleinen Gruppen gesichtet und manchmal sehr nah an der Küste.


Zwergwal oder Minkwal - Balaenoptera acutorostrata
Der ausgewachsene männliche Zwergwal (Balaenoptera acuterostrata) wird bis zu 10m lang, während das Weibchen leicht göβer ist. Diese Tiere erreichen ein Durchschnittsgewicht von 9,2t.
Zwergwale haben einen länglichen Körper mit einer spitz zulaufenden Schnauze. Die nördlichen Zwergwale haben einen weissen Band auf jedem Flipper. Der Körper ist auf der Oberseite dunkelblau bis dunkelgrau gefärbt, während die Bauchseite hell ist.
Beim auftauchen sieht man an Wasseroberfläche, gleichzeitig die zwei Blaslöcher und Finne, während beim Tiefgang die Fluke selten an der Oberfläche gesehen wird.
Der Zwergwal hat einen vertikalen Blas, der 2 bis 3m hoch sein kann.
Diese Walart wird in der Regel alleine und eher selten zusammen mit mehr als 3 Tieren gesichtet.


Brydewal - Balaenoptera edeni
Der Brydewalweibchen (Balaenoptera edeni) sind zwischen 13 und 16m lang, während die Männchen kleiner sind. Diese Walart wiegt im Durchschnitt zirka 40t.
Neugeborene können 3,4m lang sein.
Der Brydewal ist ist dem Seiwal sehr ähnlich. Er ist jedoch der einzige der drei längliche Leisten am Kopf aufweist, während andere Arten dieser Familie nur eine haben. Bei Tiefgängen beugen sie den Schwanstiel.
Über die soziale Struktur dieser Art als auch ihr Verhalten ist sehr wenig bekannt. So wie es auch im Fall der anderen Bartenwalen ist, wandern Zwergwale in der Regel allein oder in kleineren Gruppen. Manchmal ist es möglich, Brydewalen in großen Mengen in einem geographischen Bereich zu finden, sowohl in Paarungs- wie auch in Ernährungsgebieten.
Diese Walart ist eher in tropischen Gebieten zu sehen, bis in Breitengraden 40° N/S, deswegen werden sie als seltene Sichtungen in den Azoren eingeteilt.


Atlantischer Nordkaper - Eubalaena glacialis
Der ausgewachsene männliche Atlantischer Nordkaper (Eubalaena Glacialis) ist ungefähr 15 m lang, während die Weibchen leicht grösser sind. Das Durchschnittsgewicht ist 70t.
Neugeborene können 4,4m lang sein und bis zu 1t wiegen.
Dieses Tier hat einen sehr breiten und runden Körper, ohne Finne. Der Körper ist einheitlich dunkelgrau bis schwarz gefärbt, mit möglichen weissen Flecken auf der Bauchseite.
Diese Walart ist leicht erkennbar an den weisslichen Schwielen auf den Kopf und an der stark gebogenen Mundlinie.
Der Blas eines Nordkapers kann eine Höhe von 3m Höhe erreichen und unterscheidet sich von den anderen durch seine V-form.
Er bildet kleinere Gruppen von 1 bis 3 Tieren und sind auf der IUCN Red List als gefärdete Wale aufgelistet.


Pottwal - Physeter macrocephalus
Der ausgewachsene männliche Pottwal (Physeter macrocephalus) ist zwischen 15 und 20 m Lang, und kann zwischen 35 und 50t wiegen. Das Weibchen ist kleiner, sie ist zwischen 11 und 15m lang und hat einen Durchschnittsgewicht von 20t.
Neugeborene sind zirka 4 m lang und können bis zu 1 t wiegen.
Pottwale haben einen grauen oder dunkelbraungefärbten Körper und eine runzelige Haut. Sie haben vor allem auf dem Kopf weisse Narben. Man vermutet, dass diese Narben auf Ausseinandersetzungen mit anderen Cetaceen und Riesenkalmaren (Hauptnahrungsquelle) weisen. Sie haben einen groβen quadratischen Kopf, der bis zu ein Drittel seines Körpers ausmacht und enthält Spermaceti (Walrat), eine wachsartige Struktur, die einst als Sperma galt,und im Ursprung für den englischen Namen -Sperm Whale - steht.
Der Pottwal ist wegen seiner Körperform und der Richtung seines Blas, der nach vorn und nach links in einem 45° Winkel geht, leicht erkennbar.
Bei tiefen Tauchgängen, zeigen Pottwale fast immer ihre Fluke an der Wasseroberfläche. Wenn Pottwale auf Nahrungssuche sind, bleiben sie während 5 bis 15 Minuten an der Wasseroberfläche, dabei ruhen sie sich für den nächsten Tiefgang aus. Diese können 45 Minuten lang in Apnoe sein und in Tiefen die zwischen 700 bis 1500m gehen. Im Falle der männlichen Pottwalen gibt es die Theorie, dass sie bis zu 3000m tief gehen, jedoch wurde diese noch nicht bestätigt.
In der Regel bilden Pottwale Mutter-Kind-Schulen (diese Gruppen umfassen erwachsene Weibchen und ihre Kälber) oder in Junggesellen–Schulen (diese Gruppen umfassen 2 bis 20 Tiere). Die älteren Bullen leben eher allein oder in kleineren Gruppen.


Kleine Pottwal - Kogia simus
Der ausgewachsene männliche Kleine Pottwal (Kogia simus) ist zirka 3m lang und kann bis zu 400kg wiegen.
Neugeborene können bis zu 1,2 m lang sein und 55 kg wiegen.
Der Kleine Pottwal hat einen dunkel gefärbten kräftigen Körper, mit einem crèmefarbenen Bogen hinter jedem Auge, der wie eine falsche Kieme aussieht. Im Gegensatz zum Pottwal, ist die kleine Finne des Kleinen Pottwals sichelförmig, fast so ähnlich wie bei einem Delfin.
Im Wasser ist der Kleine Pottwal, durch sein unauffallendes Verhalten, sehr schwierig vom Zwergpottwal zu unterscheiden.


Zwergpottwal - Kogia breviceps
Der ausgewachsene männliche Zwergpottwal (Kogia breviceps) hat eine Durchschnittslänge von 3,5 m und ein Gewicht zwischen 315 kg und 450 kg.
Neugeborene werden bis zu 1,2 m lang.
Diese Art ist klein aber robust. Die Rückenfinne ist sehr klein und liegt am Anfang des vorderen Körperteils. Zwergwale sind dunkel gefärbt, während der Bauch heller gefärbt ist. Von oben aus gesehen, hat der Zwergwal einen kurzen und kegelförmigen Kopf. Zwischen den Augen und den Brustflossen befindet sich eine Rille, die wie eine falsche Kiemenklappe aussieht.
Die Verbreitung der Zwergpottwalen ist weltweit relativ wenig bekannt, da es sich um eine sehr Bootsscheue Walart handelt. Deswegen gibt es in den Azoren so wenig Informationen, über die Sichtung, Verbreitung und Bestand deren Populationen.
In den Sichtungsregistern von Aqua Açores wurden Zwergpottwale, normalerweise, alleine beobachtet. Dabei trieben sie zuerst bewegungslos im Wasser, bevor sie schlieβlich verschwanden.


Nördliche Entenwal - Hyperoodon ampullatus
Der ausgewachsene männliche Nördliche Entenwal (Hyperoodon ampullatus), ist zwischen 7,5 und 10m lang und kann über 7t wiegen. Das Weibchen ist zwischen 5,8 und 9m lang und wiegt bis zu 5,8t.
Neugeborene ist 3,5m lang und wiegt 300kg.
Diese Tiere haben einen zylindrischen dunkelbraun gefärbten Körper, mit einer runden gewölbten Stirn und einer Rille hinter dem Kopf.
Eine Besonderheit an diesen Tieren ist ihr deutlich sichtbarer Blas und ihre Tiefgänge die bis zu einer Stunde in Apnoe sein können.
Bei diesem Zweizahnwal weisen die ausgewachsenen männlichen Tiere zwei kleine Zähne an der Spitze des Unterkiefers auf, diese aber sind nur bei geschlossenem Schnabel Sichtbar und können manchmal mit Seepocken verkrustet sein.
Laut den Sichtungsregistern von Aqua Açores, kommt der Nördliche Entenwal in den Azoren von Juli bis August vor.


Sowerby Zweizahnwal - Mesoplodon bidens
Der ausgewachsene männliche Sowerby-Zweizahnwal (Mesoplodon bidens) ist zirka 5m lang und wiegt 1t. Die Männchen sind grösser als die Weibchen.
Neugeborene sind zwischen 2,4 und 2,7m Lang und wiegen bis zu 170kg.
Diese Tiere haben einen länglichen Körper, Höher als Breit, Die Körperfarbe ist normalerweise dunkelgrau oder blaugrau, leicht heller auf der Bauchseite. Der Kopf endet in einem hervorragenden Schnabel. Der Unterkiefer ist länger als der Obere. Bei den Männchen befinden sich weit hinten im Unterkiefer zwei Zähne.
Auf See, obwohl sie sehr scheu sind, ist das Männchen anhand der zwei Zähnen die auf den Seiten des Unterkiefers sichtbar sind,erkennbar.
Hier, in den Azoren, ist es möglich kleinere Gruppen, von zirka 8 Tieren, dieser Art anzutreffen, und sogar Kälber wurden schon gesichtet.


Gervais Zweizahnwal - Mesoplodon europaeus
Der ausgewachsene männliche Gervais-Zweizahnwal (Mesoplodon europaeus) ist zwischen 4 und 5,2 m lang und wiegen zwischen 1t und 2,6t. Bei dieser Art ist es schwer die Männchen von den Weibchen zu unterscheiden.
Neugeborene sind zwischen 1,6 und 2,2 m lang und wiegen zirka 80kg.
Gervais-Zweizahnwale haben einen dunkelgrauen Rücken, währen die Bauchseite hellgrau kontrastiert. Die Männchen besitzen Narben auf der Haut, die auf Ausseinandersetzungen weisen.
Auf See, erkennt man sie an ihren kleinen und eher spitzen Kopf, der in einen schmalen Schnabel abläuft. Die Zähne sind undeutlich und entwickeln sich nur bei den Männchen weiter, diese befinden sich weit vorn am Unterkiefer.
Gervais-Zweizahnwale sind eine scheue und schwer zu beobachtende Art. In der Regel ziehen sie in kleinen Gruppen oder Paarweise weiter.


Cuvier Schnabelwal - Ziphius cavirostris
Der ausgewachsenen männliche Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris) ist zwischen 4 und 7m lang und wiegt bis zu 3,4t. Das Weibchen ist leicht grösser.
Der Neugeborene ist zwischen 2 und 2,7m lang und wiegt bis zu 300kg.
Die Körperfarbe dieser Tiere wird mit dem Alter heller, als Junges ist es Grau und als Erwachsener hellbraun, jedoch scheinen sie bei Sonnenlicht fast rötlich zu sein. Der Körper ist meist mit Narben übersäht, die aus Ausseinandersetzungen mit anderen Cetaceen stammen.
Auf See sind sie leicht durch ihren Kopf erkennbar, der heller als der Rest des Körpers ist. Sie weisen eine kleine Vertiefung hinter dem Blasloch auf , die in einem kurzen Schnabel endet.
In der Regel ziehen sie in kleineren Gruppen weiter und es ist sogar üblich für Cuvier-Schnabelwale alleine weiterzuziehen. Es handelt sich um nicht sehr neugierige Tiere und deswegen nähern sie sich auch selten den Booten.


Blainville Zweizahnwal - Mesoplodon densirostris
Der ausgewachsene männliche Blainville Zweizahnwal (Mesoplodon densirostris) sind zwischen 4,5 und 6m lang und wiegen zwischen 820 kg und 1t.
Neugeborene können bis zu 2,6m lang sein.
Der Blainville-Zweizahnwal hat einen breiten und robusten Körper der auf den Seiten auf die Fluke abschmalt. Die Stirn ist klein und flach im Verhältnis zum Schnabel, der relativ lang ist. Bei den Männchen, ist der Unterkiefer gewölbt, was ihn unverwechselbar macht; diese Wölbung ist weniger stark bei den Weibchen. Wenn die Männchen ihre Geschlechtsreife erreichen, entwickeln sich ein Paar Zähne in der Mitte des Unterkiefers. Diese Zähne können den Oberkiefer überlappen, und mit der Zeit, manchmal sogar eingekrustete Seepocken haben, was diesen noch sichtbarer macht.
Der Körper ist einheitlich zwischen dunkel grau und schwarz gefärbt, während die Bauchseite leicht heller ist.
In der Regel sind sie mistrauisch und diskret, deswegen meiden sie Boote, was ein Grund für die seltene Sichtungen in den Azoren sein kann.


True-Wal - Mesoplodon mirus
Der ausgewachsene männliche Truewal (Mesoplodon mirus) kann bis zu 5,3m lang werden und wiegt zirka 1,3m.
Neugeborene können 2,3m lang sein und wiegen ungefähr 136kg.
Diese Walart hat einen dunkel blau-grau gefärbten Körper, mit einem dunklen Flecken um jedes Aug. Der letztere Drittel des Körpers kann hellgefärbt sein.
Der True-Wal hat einen mittlegrossen Schnabel, mit kleinen Zähnen an der Spitze des Unterkiefers.
Die Stirn ist leicht gewölbt und hat eine kleine Vertiefung am Blasloch.
So wie bei den meisten Zweizahnwalen, hat auch dieser ein misstrauisches Verhalten gegenüber den Booten, und ist deswegen eine selten gesichtete Art in den Azoren.


Schwertwal - Orcinus orca
Der ausgewachsene Schwertwal (Orcinus orca) hat eine Durchschnittslänge von 10m und bei Weibchen 8,5m. Sie können einen Gewicht von 10t erreichen, die Weibchen wiegen für gewöhnlich weniger.
Sein schwarz gefärbter Rücken, hebt sich von den hellen rundförmigen Zeichnung hinter der Finne ab. Hinter den Augen befinden sich helle Markierungen (Sattel), die gräulich gefärbt sind. Der Bauch ist weiss.
Die Finne eines Schwertwals ist relativ hervorstehend und dreieckig, bei den Männchen kann sie 2m Höhe erreichen, bei den Weibchen ist sie 0,8m lang.
Schwertwale sind stämmig und haben einen rundlichen Kopf ohne Schnauze.
Diese Delfinart ist sehr aktiv und wendig. Der Schwertwal wird meist gesichtet, wenn er die Boote begleitet.
Schwertwale haben eine komplexe soziale Struktur, die sich in drei Typen unterscheiden lassen: die Ortstreue oder „residents“ (Gruppen mit Tieren aus zwei bis vier Generationen), die nicht Ansässigen oder „transeunts“ (kleine Gruppen aus 6 bis 15 Tieren) und die Ozeanischen oder „off-shore“ (sehr wenig bekannt).
Schwertwale sind häufiger in kälteren Gewässern anzutreffen, wie z.B. in den Polarregionen. Allerdings sichtet Aqua Açores, fast jedes Jahr, an der Südküste der Insel Pico, kleinere Gruppen an vorbeiziehende Schwertwale.


Kleine Schwertwal - Pseudorca crassidens
Der ausgewachsene Kleine Schwertwal (Pseudorca crassidens) ist zwischen 5 und 6m lang und kann über 2t wiegen. Das Weibchen ist leicht kleiner, zwischen 4 und 5m lang und wiegt wenig mehr als 1t.
Neugeborene sind ungefähr 1,6m lang und wiegen bis zu 80kg.
Ihr Körper ist dunkel –grau bis schwarz gefärbt und spindelförmig, während der Kopf schmal ist und in einem runden Schnabel endet. Die Finne ist hoch, spitzförmig und sehr zentral am Körper platziert.
Sie sind sehr aktive, schnelle und neugierige Schwimmer, deswegen begleiten sie oft die Boote.
Auf See, ist diese Delfinart leicht erkennbar, anhand dessen Körperform, die dunkel und lang ist und einen kleinen Kopf, ohne Melone, noch Schnabel hat.
Der kleine Schwertwal ist ein Herdentier, der manchmal in Gruppen mit über zehn Mitglieder weiterzieht, wo, scheinbar, keine soziale Ausgrenzung herrscht; diese Gruppen beinhalten Tiere jeden Alters und beide Geschlechter. In den Azoren, kommt diese Delfinart im Zusammenhang mit der Tunfischmigration vor, was deren Hauptnahrung ist.


Indischer Grindwal - Globicephala macrorhynchus
Der ausgewachsene männliche Indische Grindwale (Globicephala macrorhynchus) ist zwischen 4 und 7 m lang und wiegt bis zu 3t. Das Weibchen ist kleiner und kann 6m lang werden und hat einen Durchschnittsgewicht von 2t.
Neugeborene sind 1,4m lang und wiegen zirka 60 kg.
Der Indische Grindwal ist dunkelgrau und hat ein graues oder weiβes “Cape” (Bereich um die Finne). Die sichelförmige Finne und ihr abgerundeter Kopf lässt den Indischen Grindwahl leicht von den anderen Delfinarten unterscheiden.
Auf See wird er in Gruppen von zehn bis hunderten von Tieren, oder in Gruppen gemischt mit den Groβen Tümmlern gesehen.


Gewöhnliche Grindwal - Globicephala melas
Der ausgewachsene männliche Grindwal (Globicephala melas) kann bis zu 6m lang werden und bis zu 3t wiegen, während das Weibchen bis zu 5m lang wird und bis zu 1,5t wiegt.
Neugeborene wiegen ungefähr 100kg und sind zirka 2m lang.
Der Gewöhnliche Grindwal kann leicht mit seinem Verwandten, dem Indischen Grindwal, verwechselt werden, obwohl es einige Unterschiede gibt. Seine Flossen sind viel kleiner als die des Gewöhnlichen Grindwals. Seine Finne befindet sich an der Vorderseite des Klörpers und ist nach hinten geneigt. Der Körper ist länglich, aber stark und schmalt abrupt auf die Fluke ab.
Der Gewöhnliche Grindwal (G. melas) bevorzugt kältere Gewässer als der Kurzflossen Grindwal (G. macrohynchus), so ist auch ihre Verbreitung hauptsächlich oberhalb des Breitengrades 40° N und 47° S. Dies ist einer der Gründe warum sie auf den Azoren eher selten geischtet werden.
Diese Tiere sind sehr aktiv, dabei verhalten sie sich neugierig und nähern sich den Booten in Gruppen von 10 bis 30 Individuen.


Rundkopfdelfin - Grampus griseus
Der ausgewachsene männliche Rundkopfdelfin (Grampus griseus) kann über 4m lang werden und wiegt zwischen 300 und 500 kg. Das Weibchen ist kleiner, nicht mehr als 3,5 m lang.
In den Azoren wurden schon Rundkopfdelfine die zirka 700 kg wogen registriert.
Er hat einen dunkelgrau gefärbten kräftigen Körper, der mit zunehmenden Alter weiss wird (weisse Narben), die auf Ausseinandersetzungen mit anderen Cetaceen und Kalmaren (Hauptnahrungsquelle)weisen.
Auf See, ist der Rundkopfdelfin an seinem Kräftigen Körper, grossen und rundförmigen Kopf, mit einer undeutlichen Schnautze erkennbar. Seine Finne ist hoch, dunkel und sichelförmig. Der Rundkopfdelfin ist der kräftigste der meisten Delfinen.
Obwohl sie sich manchmal den Booten nähern, ist diese Delfinart eher scheu und weniger aktiv an der Oberfläche.
Der Rundkopdelfin ist eine Ortstreue Delfinart in den Azoren , und die ganzjährig in den Buchten der Südküste der Insel Pico anzutreffen ist.


Groβer Tümmler - Tursiops truncatus
Ein ausgewachsener männlicher Groβer Tümmler (Tursiops truncatus) ist ungefähr 4m lang, während die Weibchen bis zu 3,7 m werden können. Ihr Gewicht variiert zwischen 150 und 350kg, in einigen seltenen Fällen sogar 650 kg.
Neugeborene sind zwischen 0,9 und 1,3 m lang und wiegen zirka 30 kg.
Der Groβe Tümmler hat einen kräftigen Körperbau und eine runde Melone. Die Rückenseite ist einheitlich dunkel grau gefäbt. Die Bauchseite ist hell gefärbt, manchmal auch rosa. Der kopf hat eine rundeMelone mit einer tiefen Rille zwischen Schnabel und Stirn.
Auf See, ist der Groβe Tümmler anhand seines kurzen und dicken Schnabels zu erkennen. Dabei handelt es sich um eine sehr gesellige und kontaktfreudige Tierart, die in der Regel in kleinen Gruppen weiter zieht, wobei es möglich diese in gröβeren Gruppen anzutreffen.
Der Groβe Tümmler ist der meist bekannte Delfin unter der Bevölkerung, weil er der Hauptdarsteller in der amerikanischen Serie Flipper, aus den 60er Jahren, war. Nach Abschluss der Serie, wurden die Delfine aus dieser Serie, in den ersten Shows in Zoos verwendet, somit begann diese Industrie, die schnell wuchs und die auch Groβe Tümmler verwendeten, weil sie Tiere, die in der Regel in Küstengewässern lebende Populationen bilden, und dies macht es einfach sie zu fangen.


Blau-Weiβer Delfin - Stenella coeruleoalba
Der ausgewachsene männliche Blau-Weiβe Delfin (Stenella coeruleoalba), auch Streifendelfin genannt, kann bis zu 2,7m lang werden und hat einen Durchschnittsgewicht von 140kg.
Neugeborene sind ungefähr 1m lang und wiegen bis zu 15kg.
Der Blau-Weiβe Delfin hat einen langen und schmalen Strich der vom Aug bis zur Bauchseite geht. Ein zweiter Strich, etwas kleinerer, zieht sich vom Aug bis hin zur Brustfinne. Sein Schnabel ist hervorragend und schmal.
Im Wasser, sind Blau-Weiβe Delfine äuβerst, agil und aktiv, machen regelmäβig Luftsprünge die drei Mal ihrer Körpergrösse entsprechen können.
Es ist eine gesellige Art, die Gruppen mit wenig mehr als zehn Tieren bilden, wobei sie gelegentlich auch in grösseren Sozialgruppen gesichtet wurden. Oft werden Blau-Weiβe Delfinen zusammen mit anderen Delfinarten gefunden.


Rauhzahndelfin - Steno bredanensis
Der erwachsene Rauhzahndelfin (Steno bredanensis) ist zwischen 2 und 2,7 m lang und wiegt zwischen 120 bis 160 kg.
Neugeborene werden nur 1 m lang.
Abgesehen von der Kopfform, hat der Rauhzahnwal andere einzigartige Merkmale: den dunklen Rückenflecken, der Unterkiefer und die Lippen sind hell während die Flanken gräulich gefärbt sind.
Er ist relativ kräftig, hat einen langen und schmalen Schnabel, der im Gegensatz zu den anderen Delfinen einen hervorstehendem Schnabel hat, dieser verläuft in einer Linie mit der Melone über. Diese Art hat groβe und spitz zulaufende Flipper, die sich weiter hinten am Körper befinden als bei den meisten Delfinarten.
Diese Delfinart wird selten in Küstennähe gesichtet und wenn dies geschieht bilden sie Gruppen von 10 bis 20 Tieren, manchmal können Gruppen von bis zu 50 Tieren vorkommen.
Die Verbreitung dieser Art ist wenig bekannt. Sie meidet kalte Gewässer und kommt deshalb nur in warmen Gewässern vor, deswegen wird der Rauhzahndelfin seltener in den Azoren gesichtet.


Borneo-Delphin - Lagenodelphis hosei
Der ausgewachsene männliche Borneo-Delphin (Lagenodelphis hosei), auch Fraser Delfin genannt, ist zwischen 2 und 2,6 m lang und kann zwischen 160 und 210 kg schwer sein.
Neugeborene sind ungefähr 1m lang und wiegen zirka 19kg.
Diese Tiere haben einen robusten Körper mit einem kurzen Schnabel. Der Rücken ist dunkel blau-grau oder grau-braun gefärbt und die Bauchseite ist Crème oder weiss-rosa gefärbt. Auf den Flanken erstreckt sich ein dunkel-grau bis schwarzer Band. Zwischen der Rückenseite und diesem Band wird von einer grauen oder Crème-farbigen Linie getrennt. Die Flipper sind dunkelfarbig, klein und spitzig.
Im Wasser, hat der Borneo-Delfin ein eher agressiven schwimmstil. Er meidet Boote und entfernt sich sehr schnell, aber manchmal reitet er auch auf deren Bugwellen.
In der Regel, wird er in grösseren Gruppen von 10 bis 100 Tieren gesichtet, und über kürzeren Abschnitten können es bis zu 1000 sein. Sie wurden aber auch schon in gemischten Gruppen mit anderen Cetaceen. Wie zum Beispiel den Kleinen Schwertwalen (Pseudorca crassidens), Rundkopfdelfinen (Grampus griseus) und den Indischen Grindwalen (Globicephala macrohynchus) gesehen.
Diese Delfinart ist relativ neu in unseren Gewässern, sie wurde zum ersten Mal an der Südküste Pico im Jahr 2008, gesehen.


Zügeldelfin - Stenella frontalis
Der ausgewachsene männliche Zügeldelfin (Stenella frontalis) oder auch Fleckendelfin genannt, kann über 2m lang sein und zirka 140 kg wiegen. Das Weibchen ist kleiner als das Männchen, sie wird über 2m lang und wiegt im Durchschnitt 130kg.
Neugeborene sind zwischen 0,8m und 1m lang.
Die Zügledelfine haben eine dreifarbige Pigmentierung. Im Bereich des Rückens ist er dunkler, im Gegensatz zu den Flanken, die in hellen Grautönen erscheinen, während die Schwanzflosse und der Bauch weißlich gefärbt sind. Der Schnabel ist länglich mit einer weißen Spitze.
Auf See, ist dieseDelfinart hauptsächlich erkennbar durch ihren Flecken, die auf der Rückenseite und Flanken hell sind, während auf der Bauchseite die Flecken dunkel sind. Bei Neugeborenen und Jungtieren sind diese nicht vorhanden (je älter, desto mehr Flecken hat er), in diseser Zeit sind die Zügeldelfine einheitlich Grau gefärbt.
Diese Delfine sind schnelle, aktive und akrobatische Schwimmer, die oft auf den Bugwellen der Boote reiten. Diese Delfinart ist sehr gesellig und bildet Gruppen von 10 bis hunderten Tieren.
Zügeldelfine werden in den Azoren nur im Sommer gesichtet.


Gemeiner Delfin - Delphinus delphis
Der ausgewachsene männliche Gemeine Delfin (Delhinus delphis), auch Gewöhnliche Delfin genannt, ist zirka 2,5m lang und wiegt zwischen 100 und 200kg.
Neugeborene sind zwischen 80 und 90 cm lang.
Auf See, sind diese Cetaceen sehr aktive und flinke Schwimmer, die sich gerne den Booten nähern, um auf deren Bugwellen zu reiten.
Die Gemeine Delfine, haben einen schlanken Körper mit einem schmalen Schnabel. Sie sind an den gelben sanduhrförmigen Zeichnungen auf ihren Flanken einfach zu erkennen. Ihr Körper ist auf der Rückenseite dunkel und die Bauchseite hell gefärbt. Sie haben ein dunkles Cape, das unterhalb der Rückenflosse ein V-bildet.
In der Regel werden die Gemeine Delfine in grösseren Gruppen, die hunderte von Tieren umfassen können, gesichtet.
Der Gewöhnliche Delfin kann das ganze Jahr über auf der Südküste der Insel Pico gesehen werden.
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